Ab sofort: Neue (und alte) Corona-Regeln am Arbeitsplatz

Die Inzidenzen sinken, die Bundesnotbremse ist ausgelaufen. Ab dem 1. Juli 2021 gelten gelockerte Corona-Regeln im Privatbereich, in den Schulen und am Arbeitsplatz. Sie sollen bis zum 10. September in Kraft bleiben. Was beinhalten die neuen Vorschriften für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

  • Arbeitgeber sind nicht mehr verpflichtet, den Beschäftigten Homeoffice anzubieten. Sie werden jedoch weiterhin ermutigt, dies auf freiwilliger Basis zu tun.
  • Wer jetzt vor Ort, ungeimpft und sonst ungeschützt ist, muss mindestens zwei Mal die Woche die Möglichkeit bekommen, sich selbst zu testen oder testen zu lassen.
  • Weiterhin gilt die AHA+L-Regelung: Abstand halten, im Kontakt einen geeigneten Mund-Nasenschutz tragen, regelmäßig die Hände waschen / desinfizieren und ausreichend lüften.

 

Delta-Variante: Eine vierte Welle

So groß die Freude über die Lockerungen ist, gleichzeitig scheint eine vierte Welle unausweichlich: Hier lautet die Frage nicht mehr “ob”, sondern “wie hoch”. Denn die Delta-Variante ist deutlich ansteckender und für deutlich schwerere Krankheitsverläufe verantwortlich als ihre Vorgänger. Daher gelten in vielen Ländern erneut strengere Corona-Regeln. Erst Ende Juni hatte beispielsweise Israel einen Teil der Lockerungen wieder aufgehoben und die Maskenpflicht für Innenräume wieder eingeführt. Die aktuellen Lockerungen sind also auch in Deutschland mit Bedacht und Vorsicht zu genießen, sowohl im Privaten als auch am Arbeitsplatz.

 

Gemeinsamer Arbeitsplatz: Vorsicht bleibt geboten

Spätestens nach den Sommerferien werden sich definitiv wieder mehr Beschäftigte in den Unternehmen aufhalten. Politiker und Experten raten daher dringend, streng an der Maskenpflicht festzuhalten, nicht nur in direktem Kontakt. Denn ein Arbeitstag im Büro ohne Maske gilt als eines der ansteckendsten Szenarien, und die Gefahr infektiöser Aerosole ist durch die Delta-Variante jetzt noch höher als bisher.

Die gesetzliche Regelung formuliert derweil vage: Die Zahl der Beschäftigten in geschlossenen Arbeits- und Pausenräumen bleibe weiterhin begrenzt. Dazu heißt es in der Pressemitteilung des Bundesarbeitsministeriums: “Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen … auf das notwendige Minimum reduziert bleiben.” Doch es entfällt die Pflicht, eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern Freiraum für jede anwesende Person zu garantieren.

"Genau in Situationen wie diesen bietet AiroDoctorⓇ zusätzliche Sicherheit am Arbeitsplatz. Der Schutz der Beschäftigten muss weiterhin höchste Priorität haben. Genau jetzt geht es darum, die Delta-Welle so flach wie möglich zu halten." - Carsten Hermann, Geschäftsführer der ScreenSource GmbH