Stiftung Warentest testete jüngst drei ihrer Luftreiniger-Testsieger ein zweites Mal. Dieses Mal sollte speziell die Wirksamkeit bei der Entfernung von Aerosolen gemessen werden. Hierfür wurden unterschiedliche Partikelgrößen, unter anderem die einzelner Coronaviren für die Untersuchung in die Raumluft eingebracht. Bei den getesteten Modellen handelte es sich um kleine, mobile Luftreiniger der Haushaltsklasse um die 400 EUR, bei denen die Filterklasse weit unterhalb HEPA H13, dem Mindeststandard für professionelle Luftreiniger liegt.

 

Leistungseinbruch schon nach wenigen Monaten

In den ersten Durchläufen erbrachten die Geräte eine gute Leistung: Sie hatten nach 20 Minuten in einem Raum von 16 Quadratmetern über 90 Prozent der Partikel ausgefiltert. Doch nach mehreren (simulierten) Monaten im Einsatz brach die Leistungskurve teils rapide ab, wie Reiner Metzger, Redakteur bei Stiftung Warentest gegenüber Der Spiegel berichtete. Ein Gerät filterte nur noch knapp 50 Prozent der Aerosolpartikel aus der Luft, obwohl ein Filterwechsel noch lange nicht angezeigt war. Metzger empfiehlt, sich vor dem Kauf eines Luftreinigers genau zu überlegen, für welche Art von Raum das Gerät geeignet sein soll. Wie groß ist der Raum? Wie viele Menschen halten sich hier auf? Für wie lange? Für Klassenzimmer sei ein einzelnes der getesteten Geräte nicht ausreichend, so Metzger.

 

Das ist der richtige Luftreiniger

In hoch frequentierten Räumen wie Klassenzimmern, öffentlichen Gebäuden oder Geschäften empfehlen Experten explizit den Einsatz von professionellen, leistungsstarken Luftreinigern mit HEPA-Klasse H13 oder höher. Diese Geräte, zu denen auch der AiroDoctor gehört, können in wenigen Minuten Räume von 200 Quadratmetern reinigen – zu den ausgefilterten Stoffen gehören auch kleinste Partikel wie einzelne Coronaviren oder die etwas größeren infektiösen Aerosole. Der AiroDoctor ist zudem einzigartig, da er die ausgefilterten Partikel mit Hilfe der Photokatalyse-Technologie zusätzlich und gefahrlos zerstört und somit für immer unschädlich macht.

 

Wer billig kauft, kauft teuer

Wichtig bei der Wahl des richtigen Luftreinigers ist außerdem, auf einen möglichen Ausstoß gesundheitsschädlicher Beiprodukte wie Ozon zu achten. Weitere Kriterien sind eine geringe Betriebslautstärke, geringe Wartungskosten und ein einfacher und ungefährlicher Filterwechsel. Daher gilt auch beim Kauf eines Luftreinigers: Lieber von Anfang an auf die richtige Filtertechnologie setzen. Denn auch hier gilt: Wer billig kauft, kauft teuer.