Infektiöse Aerosole: Darum muss gut gelüftet werden

Lüften, lüften, lüften: Eine der wichtigsten Maßnahmen im Hinblick auf den Infektionsschutz ist die gute Belüftung von Innenräumen. Denn Corona-Aerosole, also sehr leichte, infektiöse Tröpfchenkerne, die mit SARS-CoV-2 oder einer der Varianten gefüllt sind, sind gefährlich. Die Partikelwölkchen werden beim Atmen und Sprechen freigesetzt, verstärkt beim Husten, Niesen oder Singen. Sie verbreiteten sich schnell im gesamten Raum und können stundenlang in der Luft schweben. Hier können sie zum ernsten Risiko werden. Daher: Frischluftzufuhr und -austausch durch Lüften, Luftreiniger und/oder geeigneten Raumlufttechnischen Anlagen sind wichtig! Wie viel und wie oft ein Raum gelüftet werden muss, ist unter anderem abhängig von:

  • Größe des Raums
  • Anzahl der Personen
  • Dauer des Aufenthalts der Personen
  • Art der Aktivität (sprechen, laut reden, singen)
  • Tragen von Mund-Nasenschutz

Das Hermann-Rietschel-Institut an der Technische Universität Berlin stellt ein praktisches online Tool bereit, mit dem man unterschiedliche Szenarien einfach berechnen kann.

 

Sommer, Sonne, die Luft steht. Was tun?

Doch wie lüftet man im Sommer? Wer kennt es nicht: Alle Fenster stehen sperrangelweit offen, doch die Luft steht. Was jeden Sommer nicht mehr als ein kleines Ärgernis war, kann jetzt zu einem deutlich erhöhten Ansteckungsrisiko führen. Denn: Ob Stoßlüften und Querlüften (Kippstellung ist nicht effektiv!) erfolgreich ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Je höher der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, desto schneller erfolgt der Luftaustausch. Wo im Winter 5 Minuten reichen, muss im Sommer mindestens 20 Minuten gelüftet werden.
  • Der Luftaustausch kann besonders gut bei großer Luftbewegung draußen, sprich: Wind, durchgeführt werden.
  • Wenn die Luft drinnen und draußen die gleiche Temperatur hat und keinerlei Wind geht, reicht einfaches Fensterlüftung nicht aus. Die Luft steht, infektiöse Aerosole können sich ungehindert im Raum verbreiten.

 

Die Lösung: AiroDoctor-Luftreiniger

Für Innenräume, die nicht ausreichend und regelmäßig gelüftet werden können, empfehlen Experten unbedingt den Einsatz eines professionellen Luftreinigers, wie beispielsweise den AiroDoctorⓇ. Denn wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder, wie diese Geräte das Ansteckungsrisiko über infektiöse Aerosole minimieren. Übrigens: Die Anschaffung eines professionellen Luftreinigers ist auch über den Sommer hinaus eine wichtige und lohnenswerte Anschaffung. Denn, wie Studien immer wieder zeigen, bieten professionelle Luftreiniger auch bei ausreichender Lüftung einen zusätzlichen Infektionsschutz.

 

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