Die Schulen werden wieder geöffnet. Doch es herrscht große Uneinigkeit darüber, welche Hygieneschutzmaßnahmen getroffen werden sollten. Die Diskussion ist auf dem Stand von vor Monaten, nur wenig hat sich getan. Deutlich ansteckendere Virusmutanten nehmen unterdessen an Fahrt auf. Immer mehr Studien zeigen, dass Luftreiniger wie der AiroDoctor das Infektionsrisiko in Klassenzimmern signifikant reduzieren können, auch im Hinblick auf die neuen Mutationen.

 

Experten fordern Luftreiniger fürs Klassenzimmer, doch es ist kompliziert

Es herrscht viel Durcheinander und Uneinigkeit. Die Anschaffung von mobilen Luftreinigern für Schulen versinkt in Diskussionsspiralen und Finanzierungschaos. Ein kurzer Blick auf die unterschiedlichen Luftreiniger-Förderprogramme der Länder zeigt die große Diskrepanz an die Herangehensweise. Einige Bundesländer, wie beispielsweise Berlin, fördern intensiv mit millionenschweren Programmen, andere, wie die Hansestadt Hamburg, ignorieren diese Möglichkeit vollständig und halten sich stur an die Empfehlung der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt: Alle 20 Minuten für drei bis fünf Minuten intensiv stoß- und querlüften, dies sei wesentlich effektiver als Luftreiniger. Elternvertreter, Lehrerverbände, Virologen und Ströumgsexperten halten dagegen, viele Fenster ließen sich nicht ausreichend öffnen. Und die Schüler*innen, dick eingepackt in Decken und Jacken, würden unter dem ständigen Lüften leiden – und mit ihnen die Qualität des Unterrichts.  “Solche  Empfehlungen sind überholt und passen schon längst nicht mehr zur aktuellen Realität”, beklagt Carsten Hermann, Mitentwickler des Luftreinigers AiroDoctor. “Dass das Infektionsrisiko durch parallel betriebene Luftreiniger in jedem Fall zusätzlich signifikant gesenkt werden kann, wie unzählige Studien belegen, scheint das Bundesumweltamt zu ignorieren.”

AiroDoctor Schule Coronavirus Pandemie

Viel Bedarf, aber tausend Hindernisse

„Bei den Luftfiltern herrscht Chaos“ überschreibt auch Der Spiegel am 18. Februar 2021 seinen Bericht über die Uneinigkeiten beim Thema Corona-Schutz für Schulen. Selbst in Bundesländern, die bereits Luftreiniger angeschafft hatten, gebe es unzählige Hindernisse, zum Beispiel unzureichende Stromleitungen, die die Inbetriebnahme verhinderten. Der Tagesspiegel berichtet einen Tag später Ähnliches aus Berliner Schulen, in denen sich Eltern für die Finanzierung von Luftreinigern zusammengetan hatten: Hier verhinderten “Qualitäts-, Wartungs- und Haftungsfragen” letztendlich die Anschaffung von Geräten, die die Gesundheit der Kinder schützen sollen. Und was macht der Bund? Gar nichts, denn das Förderprogramm, das im Herbst mit 500 Millionen Euro aufgelegt wurde, gilt überhaupt nicht für die Finanzierung mobiler Luftreiniger, sondern lediglich für die Um- und Aufrüstung fest installierter raumlufttechnischer Anlagen. In vielen Schulen gibt es solche Anlagen aber gar nicht, darum fallen sie aus diesem Fördertopf vollständig heraus. 

 

Virusmutation B117: Ansteckend vor allem bei jungen Menschen?

Die Hygienemaßnahmen werden totdiskutiert, doch die Schulöffnungen stehen bevor. Gleichzeitig nehmen die unterschiedlichen Virusvarianten an Fahrt auf. Mindestens jede fünfte Infektion gehe inzwischen auf die deutlich ansteckendere Mutante B117 zurück, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 17. Februar 2021 auf einer Pressekonferenz bekannt gab. Das Bedrohliche an dieser Mutante ist nicht nur, dass sie um ein Vielfaches ansteckender ist, vielleicht sogar gefährlicher. Britische Studien zeigten auch, dass besonders junge Menschen betroffen sein könnten. Was bedeutet dies für Lehrer*innen und Schüler*innen? “Es ist allerhöchste Zeit, zu handeln”, sagt Carsten Hermann, der die ewigen Diskussionen um Luftreiniger kopfschüttelnd verfolgt. “Das Virus wartet nicht darauf, dass wir irgendwann einen Konsens finden. Wir verpassen gerade die Chance, uns einen Vorsprung zu verschaffen.”

 

AiroDoctor: Wirksamkeit für Schulen und Kitas wissenschaftlich bewiesen, auch bei Mutanten

Der AiroDoctor zeigt beispielhaft, wie wichtig und unproblematisch ein Luftreiniger für den Unterricht sein kann. Die Wirksamkeit des AiroDoctors wurde seit Beginn seiner Entwicklung in unterschiedlichen Settings wissenschaftlich untersucht, vor allem im Hinblick auf Kindertagesstätten und Klassenräume. Alle Studien kommen zu demselben Ergebnis: Der AiroDoctor senkt das Infektionsrisiko immer. Je schlechter gelüftet werden kann, desto wichtiger wird sein Einsatz. Doch auch bei guter und regelmäßiger Stoßlüftung senkt der AiroDoctor das Infektionsrisiko nochmals um bis zu 25 Prozent. Inzwischen hat die Berliner Charité in einem Sachverständigen-Gutachten den AiroDoctor für den Einsatz in Schulen und Kitas empfohlen. Dem folgend hatte sich das Bezirksamt Berlin-Pankow zeitnah entschieden, in einem ersten Schritt 100 Geräte für besonders schlecht zu lüftende Klassenzimmer anzuschaffen.

 

Die Technik steht bereit – warum noch warten?

Hinzu kommt: Der AiroDoctor ist genauso schlagkräftig gegen Virusmutanten wie gegen das bereits bekannte SARS-CoV-2. Grund hierfür ist eine einzigartige Filtertechnologie, bei der ausgefilterte Viren und Bakterien über die chemische Reaktion der Photokatalyse nachhaltig und gefahrlos neutralisiert und zerstört werden. Was Bund, Länder, Kommunen und Bezirke jetzt klar und deutlich sehen müssen: Die notwendige Technik bereit und wartet darauf, zum Einsatz zu kommen. Um den Unterricht sicherer zu machen und Lehrer*innen und Schüler*innen zu schützen. Noch mehr Warten und Zögern kann und darf sich niemand mehr leisten. 

 

 

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